Israel tötet Hamas-Scharfschützenchef Ahmed Hassan nach Serie tödlicher Angriffe
Die israelische Armee hat in Gaza gezielt einen hochrangigen Terroristen ausgeschaltet, der für eine Reihe tödlicher Angriffe auf IDF-Soldaten verantwortlich war. Der Schlag folgt auf eine schwere Verletzung der Waffenruhe durch die Hamas.

Die israelischen Streitkräfte haben einen der gefährlichsten Terroristen im Norden des Gazastreifens getötet. Ahmad Hasan, Leiter des Scharfschützenapparats der Hamas im Raum Beit Hanoun, wurde nach Angaben der Armee in einer präzisen Luftoperation eliminiert. Hasan galt als zentraler Verantwortlicher für mehrere Anschläge, bei denen mindestens sieben israelische Soldaten ihr Leben verloren und zahlreiche weitere schwer verwundet wurden.
Die gezielte Tötung erfolgte laut der Armee als direkte Reaktion auf eine grobe Verletzung der Waffenruhe durch die Hamas Anfang dieser Woche. Israel machte unmissverständlich klar, dass Angriffe auf seine Soldaten nicht unbeantwortet bleiben werden.
Ahmad Hasan war kein gewöhnlicher Kämpfer. Er führte das Scharfschützen-Netzwerk der Hamas in Nordgaza und koordinierte systematisch tödliche Angriffe gegen israelische Einheiten. Besonders schwer wiegt seine Verantwortung für die Ereignisse vom 7. Juli 2025. An diesem Tag gerieten israelische Kräfte in einen von ihm geplanten Hinterhalt. Dabei wurden fünf Soldaten getötet: Oberfeldwebel der Reserve Benjamin Asulin, Stabsunteroffizier Noam Aharon Musgadian, Stabsunteroffizier Meir Shimon Amar, Feldwebel Moshe Nissim Frech und Stabsunteroffizier Moshe Shmuel Noll. Zwei weitere Soldaten wurden schwer verwundet.
Für die Familien der Gefallenen schließt sich mit der Eliminierung Hasans ein schmerzhafter, aber notwendiger Kreis. Die israelische Armee informierte die Angehörigen über die erfolgreiche Operation und betonte, dass sie weiterhin jeden verfolgen werde, der an der Ermordung israelischer Soldaten beteiligt war.
Doch die Liste seiner Verbrechen endet nicht dort. Hasan spielte auch eine entscheidende Rolle bei einem Angriff am 19. April 2025, bei dem der erfahrene Feldwebel G’haleb Sliman Nasasra getötet wurde. Bei demselben Vorfall wurden mehrere weitere Soldaten schwer verletzt, darunter ein Fährtenleser, ein Offizier und eine Sanitäterin.
Nur wenige Tage später, am 24. April 2025, war Hasan erneut an einem tödlichen Anschlag beteiligt. Bei diesem Angriff kam der Reservist Asaf Cafri ums Leben, zwei weitere Soldaten wurden lebensgefährlich verwundet. Über Monate hinweg führte der Hamas-Kommandeur einen regelrechten Feldzug gegen israelische Einheiten und nutzte die dichte Bebauung Nordgazas als Deckung für seine mörderischen Aktivitäten.
Mit seiner Ausschaltung verliert die Hamas einen ihrer wichtigsten operativen Köpfe im Norden des Gazastreifens. Die Armee machte deutlich, dass der Schlag nicht nur Vergeltung ist, sondern Teil einer klaren Strategie. Israel wird auch in Zukunft präventiv und offensiv gegen jeden vorgehen, der versucht, Anschläge auf Soldaten oder Zivilisten zu planen.
Parallel zu der Eliminierung Hasans bestätigte die israelische Armee eine weitere bedeutende Operation. Ebenfalls in Gaza wurde Basel Himoni getötet, ein Hamas-Terrorist, der bereits seit Jahrzehnten für schwere Anschläge verantwortlich war. Himoni organisierte im August 2004 einen der verheerendsten Terrorakte in der Geschichte Israels: einen doppelten Selbstmordanschlag auf zwei Busse in Be’er Scheva. Damals wurden 16 Menschen ermordet und rund 100 weitere verletzt.
Himoni war später gefasst und zu einer langen Haftstrafe verurteilt worden. Im Jahr 2011 kam er jedoch im Rahmen des Gefangenenaustauschs für den entführten Soldaten Gilad Schalit frei und wurde nach Gaza deportiert. Statt Reue zu zeigen, kehrte er unmittelbar zur Terrorarbeit zurück, rekrutierte neue Attentäter und plante weitere Anschläge. Während des aktuellen Krieges war er maßgeblich an der Herstellung und Platzierung von Sprengsätzen gegen israelische Truppen beteiligt.
Mit diesen gezielten Operationen sendet Israel eine klare Botschaft. Wer israelische Soldaten tötet, wer Terror organisiert und Gewalt gegen den jüdischen Staat schürt, wird früher oder später zur Rechenschaft gezogen. Die Waffenruhe mag zeitweise Ruhe bringen, doch sie bedeutet keinesfalls Straffreiheit für Mörder.
Für Israel ist dies keine Frage von Rache, sondern von Verantwortung. Verantwortung gegenüber den eigenen Bürgern, den Soldaten und den Familien der Gefallenen. Solange die Hamas existiert und ihre Ideologie der Vernichtung predigt, wird Israel gezwungen sein, sich zu verteidigen. Die Eliminierung von Ahmad Hasan und Basel Himoni ist ein weiterer Schritt in diesem schmerzhaften, aber notwendigen Kampf.
Autor: Redaktion
Bild Quelle: IDF
Artikel veröffentlicht am: Mittwoch, 11. Februar 2026